Rückblick Themen-Workshops

VERANSTALTUNGSANGEBOTE :

Themen-Workshop-Reihe 2018: Lernförderung/Lernunterstützung
Kinderyoga – entspannend auch für Eltern  (26. Juni 2018)  
Yoga basiert auf einer über 2000 Jahren alten, indischen Tradition. Die philosophische Lehre umfasst u.a. Atemtechniken, körperliche sowie meditative Übungen. Von Hatha Yoga, Kundalini bis zum moderneren Power Yoga gibt es eine Vielzahl von praktizierten Yogaarten. Allen gemeinsam ist das Ziel, einen Gleichklang zwischen Körper, Geist und Seele zu schaffen, um innere Ruhe und Ausgeglichenheit herzustellen. 
Im Kinderyoga geht es ebenfalls darum, durch sich wiederholende Rituale, Momente der Ruhe und «Sammlung der Kräfte nach innen», Selbstvertrauen in individuelle Sicherungssysteme zu entwickeln und diese zu stärken. Verbessert werden dabei neben der Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit vor allem die Freude am Entdecken von eigenen Ressourcen. Dies zudem frei von Wettbewerb, Konkurrenz und dem Druck etwas leisten zu müssen. Durch den Abend begleiten wird Iris Binder, ausgebildete Yogalehrerin (Shivanada), Montessori-/Grundschullehrerin und Autorin der Kinder-Yoga-Box. Sie wird den teilnehmenden Eltern einen Leitfaden sowie Praxiselemente an die Hand geben, wie vor allem auf den kindlichen Bewegungsdrang eingegangen werden kann, damit immer wieder Freude und Entspannung im - vielfach gehetzten - Alltag Einzug findet.

Themen-Workshop-Reihe 2018: Lernförderung/Lernunterstützung
Lernen durch Bewegung (17.05.2018)
In beeindruckender Weise zeigen Methoden der Kinesiologie (Lehre von der Bewegung) wie Stressblockaden durch einfache Übungen gelöst werden können. Dahinter steht die Erkenntnis, dass gemachte Erfahrungen im Nervensystem (einem Zellgedächtnis gleich) gespeichert werden und als Folge auch eine Auswirkung auf den Bewegungs- bzw. Muskelapparat haben. Dieser steht somit gleichbedeutend als Spiegelbild innerer Prozesse. Bereits zuhause können Konzentrationsverlust und damit einhergehende Lernblockaden in Form spielerischer Übungen abgebaut werden. Gisela Weber, professionelle Kinesiologin, Fachschwerpunkt Gehirn, Evolutionspädagogin® sowie Lernberaterin und Coach P. P. wird den Abend mit einer Auswahl von Mitmach-Übungen begleiten und zeigen, wie aus vermeintlichen Lücken Wachstumspotentiale entstehen können. Sie wird ebenfalls einen Einblick in die Evolutionspädagogik und den sieben bedeutsamen Entwicklungsstufen des Gehirns geben. 
Frau Weber ist in eigener Praxis tätig. Ein Hauptschwerpunkt ihrer Arbeit bildet die der Gehirn-Kinesiologie. 

Themen-Workshop-Reihe 2018: Lernförderung/Lernunterstützung
Sprache als zentrales Mittel für Bildung und Herzensbildung (18.04.2018)
Um im Besitz eines guten Sprachverständnisses zu sein, reicht es nicht aus, Laute, Wörter oder Sätze aneinanderreihen zu können. Denn Sprechen ist eine Fähigkeit, die sich von der Sprachkompetenz als solches unterscheidet. Sprache wiederum integriert zentrale Funktionen des Denkens und der Individuation (Ich-Werdung). Wie in anderen Bereichen auch, so gilt für den Erwerb kommunikativer Fähigkeiten: Ganzheitliches Lernen kann erst dann produktiv wirken und sich entfalten, wenn es nicht aufs reine Nachahmen beschränkt bleibt. Das heisst, um ein tiefergehendes Verständnis für Ausdruck- und Empathiefähigkeit entwickeln zu können, ist es besonders für Kinder wichtig, sich täglich aktiv mit sprachlichen Elementen auseinanderzusetzen und sie mit allen Sinnen zu erfassen.
Den Workshop begleiten werden Nicole Kolbe (Erzieherin und Sprachbildungsbeauftragte, Kita St. Gallus) und Brigitte Schall, die als Logopädin u.a. eine Weiterbildung bei B. Zollinger/Winterthur absolviert hat (Zentrum für kleine Kinder mit logopädischer Praxis, Forschung und Fortbildungsbereich). Inhalte des Abends: -> Spracherwerb und Sprachentwicklung -> Der referentielle/trianguläre Blick-Kontakt -> Sprache begreifen heisst Sprechen «greifbar» zu machen -> Der Sprachbaum nach Wendlandt

Themen-Workshop-Reihe 2018: Lernförderung/Lernunterstützung
Lernen gilt als ein Prozess, der lebenslang andauert. Gelernt wird – das ist altbekannt und wissenschaftlich belegt – täglich und findet
auch im Schlaf statt. Nichtsdestotrotz erleben Kinder «Lernen» oftmals als lästiges Einpauken von (manches Mal mehr als) langweiligem Inhalt. Genau hier können Eltern positiv dazu beitragen, dass Konsolidierungsvorgänge nachhaltig und konstruktiv gefördert werden. Hinsichtlich des Einstudierens von Wissensinhalten summa summarum sogar mit dem netten Nebeneffekt, dass Freude beim,
leider allzu oft geplagten, Nachwuchs aufkommt : ) 

Lerntyp – motivationale Aspekte - Lernatmosphäre (21.02.2018)
Lernstrategien unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. So gibt es u.U. innerhalb einer Familie verschiedene Lerntypen. Damit fruchtbringend gearbeitet werden kann, gilt als wichtiges Gebot, dies zunächst anzuerkennen. Claudia Schubärth (Gastreferentin und Inhaberin der Schülerhilfe in Konstanz, Singen und Radolfzell) wird näher erläutern, was Eltern hierbei vor allem beachten sollten und liefert Beispiele für eine optimale Unterstützung. Die TeilnehmerInnen werden mehr über motivationale Aspekte in Erfahrung bringen, sowie zu hören bekommen, was es mit einer gewinnbringenden Zeiteinteilung und der Schaffung einer angenehmen Lernatmosphäre auf sich hat.  

Jubiläumsangebot 15 Jahre Starke Eltern in Konstanz - Berufliches aus Elternkreisen:
"Nur gespielt?" - Ein interaktives WorkShop-Angebot mit Maria Vrijdaghs (22.11.2017)
Unordnung im Kinderzimmer; nicht Zähne putzen wollen; Aufruhr am Morgen, weil das Kind trödelt; beim Essen alles machen, nur keine Nahrung zu sich nehmen. Das alles sind mögliche Beispiele, die es gilt, für Eltern mitunter tagtäglich zu bewältigen oder manches Mal einfach nur zu überstehen. Es sind Momente, in denen der Kragen platzen könnte, denn Stress gibt’s doch schon genug. Das Workshop-Angebot richtet sich an alle Eltern, die aus eingefahrenen Mustern ausbrechen wollen und von kreativen Inputs des Improvisationstheaters profitieren möchten. Maria Vrijdaghs (Schauspielerin, Dozentin, Synchronsprecherin) wird diese unterstützen - mit Hilfe des anleitenden Rollenspiels – (alltäglich) aufkommenden Frust, in launiges Miteinander zu verwandeln. 

Weitere Info zur Person: Maria Vrijdaghs hat als Theaterpädagogin an Grundschulen der Bodenseeregion das Präventionsprogramm «Mein Körper gehört mir» nachhaltig etabliert. Seit 2016 leitet sie zudem die Stage Academy in Konstanz sowie u.a. das Theaterprojekt «Jugend ins Zentrum» an der Gems in Singen.

Jubiläumsangebot 15 Jahre Starke Eltern in Konstanz - Berufliches aus Elternkreisen: 
"Was habe ich mir da nur wieder aufgeladen?" (26.09.2017) 
Davon können so einige (viele) Eltern ein Lied von singen. Besonders Mütter neigen dazu,  sich wesentlich mehr aufzuladen, als sie im Grunde tragen können. Oft sendet die Seele  dann „Hilferufe“, die entsprechend körperlich spürbar werden. Hier nun setzt der  Tamalpa Life/Art Process an, mittels kreativem Schreibens, Malen und auch  - im Besonderen - der Körperarbeit, eine Verbindung von Körper, Geist und Seele herzustellen. Anhand dieser „neuen Sprache“ können wir die Fragen nach der Verantwortlichkeit z.B. „wie stehe ich“ oder „wo hole ich mir Stabilität“ sichtbar machen und auch Lösungen finden. Der Abend wird begleitet von Silvia Gollwitzer-Schroff, die als Physiotherapeutin eine einjährige Ausbildung zur Tamalpa-Therapeutin in den USA absolvierte.

Der besondere Veranstaltungs-Tipp: (Un)Ordnung muss sein! (am 28./29. und 30. April 2017)
Meli ist ein ganz normales Kind und wie fast jedes normale Kind möchte sie nicht aufräumen. Das ärgert ihre Mama und das ärgert auch ihre Spielsachen. Hingeworfen in die Ecken, kalt und lieblos ohne Decken. Die Spielsachen fangen an sich zu wehren. Es spielt die Theatergruppe Don Bosco zusammen mit Menschen mit Behinderungen vom Seewerk II (Caritas Konstanz e.V.)

Jubiläumsangebot 15 Jahre Starke Eltern in Konstanz - Berufliches aus Elternkreisen: 
Auftaktveranstaltung: Fluchen: Ein Segen? (am 27.04.2017)
«Himmel, Ar… und Zwirn: eins sage ich dir, wenn du schon wieder nicht zu meinem Fest kommst, dann hab ich die Schnau.. echt voll und du kannst mich mal kreuzweise!» Nicht gerade freundlich, oder? Doch wahrscheinlich eher kein Gespräch unter Jugendlichen von heute, denn bereits in frühen Kindheitstagen bedient sich der Nachwusch mitunter wesentlich derberer «Kraft-Ausdrücke». Davon können Eltern so manches Mal ein Lied von singen! Was tun? Ignorieren? Kontern? Massnahmen ergreifen? Und wenn ja, welche? Sich selbst hingegen, als Eltern, «Luft zu machen» und mal heftig drauf losschimpfen, erleben die meisten als eine Wohltat. An diesem Abend wollen wir uns zusammen mit den Hintergründen «vermaledeiten Ausrufens» beschäftigen und vermutlich (auch) feststellen, dass viel Gehörtes damit erträglicher wird. Mit dabei sein wird Heike Thissen, Journalistin und Mitautorin des gerade neu erschienen Buches «Geheimnisse der Redewendungen», aus dem sie uns ebenfalls eine kleine Kostprobe geben wird : )

"Entwicklungskrisen und ihre Chance" (24. November 2016)
 Entwicklung per se ist ein lebenslanger Prozess. Eine spezielle Eigenschaft mag bei einem Menschen zwar ausgeprägter sein, während dieselbe bei einem anderen Individuum über längere Zeit vernachlässigt wurde. Wird jedoch die gesamte Lebensspanne betrachtet, so können konstruktive Reifeprozesse, entsprechend dem gesetzten Nährboden, vielfältige Entwicklungschancen bieten. Der Abend wird ebenfalls einen Einblick darüber geben, was unter «vorgegebenen» (während bestimmter Lebensabschnitte erwarteten) Entwicklungs-Aufgaben zu verstehen ist. Des Weiteren ist vorgesehen, das Modell von Erik Erikson vorzustellen (Psychosoziale Entwicklung und Krisen). Last but not least wird den teilnehmenden Eltern ein Leitfaden auserwählter Möglichkeiten mit auf den Weg gegeben, wie sie positiv (im Sinne von entwicklungsfördernd) auf die zu begleitenden «Lernperioden» ihres Nachwuchses Einfluss nehmen können.

Trilogie Lebenswelten III "So soll/te es sein"  WorkShopDiskussion am 18. Oktober 2016
  Idealvorstellungen in Bezug auf: «So sollte sich Familienleben gestalten» sind dann konstruktiv,  wenn sie als Kraft-und Energiequelle nutzbar gemacht werden können.  Manchmal allerdings können solche «Traumbilder» auch hinderlich sein, dann zum Beispiel,  wenn sich die Realität ganz anders, als gewünscht, zeigt. An diesem Abend soll es auch darum  gehen, nach eigenen Wertvorstellungen zu schauen. Um Wachstumspotentiale hierbei sinnvoll umsetzen zu können, ist unter anderem auch die Methode des Reframings hilfreich.

Trilogie Lebenswelten II  "Und plötzlich ist/war alles anders"  WorkShopInterview (25. Juli 2016)
Manchmal geht es weniger um Lebensplanungen als solches als vielmehr um Vorstellungen/Wünsche, die wir bzgl. unserer Lebensgestaltung vor Augen haben. Dann sind es wie plötzlich einbrechende, neue Tatsachen, die uns treffen und bei denen ein jeder „wie gerufen scheint“ andere, unbekannte Wege zu erkunden. Es sind oft Schritte, die dann zu gehen sind, die auf ganz wundersame und schöne Weise ungeahnte Lebensqualitäten offenbaren. So erging es Heike Reuter, Vorsitzende des Kinderschutzbundes KN, als sie zum 1. Mal mit 18 Jahren Mutter wurde, und die als Spätgebärende nochmal „auf den Plan gerufen“ wurde, mit dann 44 Jahren, ihr 4. Kind das Licht der Welt erblicken zu lassen.

Trilogie Lebenswelten I   "Alleinerziehend"  Autoren-WorkShopLesung (9. Juni 2016)

Themen-Workshop-Zyklus zu ausgesuchten Mottos von Starke Eltern-Starke Kinder®
"
Achte auf die positiven Seiten Deines Kindes"
 - Stärken und Ressourcen als Quelle von Wachstum und innerer Lebendigkeit (14.03.2016) 
Die höf-liche Lise und ihre Stärke:  „Der für mich wichtigste (Erziehungs)Wert ist die HÖFLICHKEIT!“, so ein Vater im Elternkurs. „Gestern rief Tante Mary an“, erzählte er beim nächsten Treffen „sie wollte unbedingt mit Lise sprechen und die hatte, wie so oft, keine Lust! Ich bestand drauf und reichte ihr den Hörer. Und was macht meine Tochter?? Sie stopft sich blitzschnell ein Stück vom Marmorkuchen in den Mund und brummelt: >Papa, mit vollem Mund spricht man nicht<!“  Tja, auf ganzer Linie versagt, oder? : (Nichts da: Alles gut gelaufen! 1.) Lise weiss, was es heisst, sich höflich zu verhalten! Und 2.) Sie hat weiteres von ihren Eltern mit auf den Weg bekommen: Sie zeigt „selbstbestimmtes Verhalten“! Mehr noch: für eine Fünfjährige hat sie einen durchaus intelligenten Weg gefunden, sich aus einer - für sie - prekären Lage zu ziehen… Dieses Beispiel lädt dazu ein, dass wir nun darüber sprechen sollten, was der Vater seiner Schwester hätte daraufhin sagen sollen und überhaupt: es müsste doch noch einen „besseren Weg“ geben, wie Lise ihren Unwillen zum Ausdruck geben könnte - - - - - ?????? Schön, dass das Thema des Abends den Blick eingrenzt und auf die „positiven Seiten“ richtet : ) : )

Themen-Workshop-Zyklus zu ausgesuchten Mottos von Starke Eltern-Starke Kinder® 
"Veränder zuerst Dein Verhalten, erwarte nicht, dass der Andere den ersten Schritt macht!"
 oder: Von der Macht (oder Ohnmacht??) der Gewohnheit (18.02.2016) 
Autobiographie in fünf Kapiteln (Sogyal Rinpoche):
1. Kapitel: Ich gehe eine Straße entlang. Im Gehsteig ist ein tiefes Loch. Ich falle hinein. Ich bin verloren. Es ist nicht mein Fehler. Es dauert unendlich lange, den Weg hinaus zu finden.
2. Kapitel: Ich gehe dieselbe Straße entlang. Im Gehsteig ist ein tiefes Loch. Ich tue so, als ob ich es nicht sehen würde. Ich falle wieder hinein.       Ich kann nicht glauben, mich am gleichen Ort wiederzufinden. Aber es ist nicht mein Fehler. Es dauert immer noch lange, den Weg hinaus zu finden.
3. Kapitel: Ich gehe dieselbe Straße entlang. Im Gehsteig ist ein tiefes Loch. Ich sehe, dass es da ist. Ich falle immer noch hinein. Es ist eine Gewohnheit. Jedoch, meine Augen sind offen. Ich weiß, wo ich bin. Es ist mein Fehler. Ich finde sofort den Weg hinaus.
4. Kapitel: Ich gehe dieselbe Straße entlang. Im Gehsteig ist ein tiefes Loch. Ich gehe darum herum.
5. Kapitel: Ich gehe eine andere Straße entlang.Aufgepasst, da könnte etwas missverständlich sein...: Eigenes Verhalten zu verändern, heisst mitnichten, dass das Gegenüber nachzieht bzw. nachziehen wird/"muss". Eigenen Überzeugungen und Haltungen nachzugehen und somit Verantwortung zu übernehmen, das ist primäre Aussage des Mottos! Und: So weise und sinnig die Zeilen von Sogyal Rinpoche sind, wenn wir die Veranstaltung abschliessen mit dem Wissen, dass „alte Muster“ ihrs getragen haben und somit Respekt verdienen, dann, ja dann ist ein Meilenstein gesetzt : )

Themen-Workshop-Zyklus zu ausgesuchten Mottos von Starke Eltern-Starke Kinder®
"Versteck Dich nicht zu gut, am Ende musst Du Dich ja selbst wiederfinden!" - Von den schlechten und guten Geheimnissen (26.01.2016 )
Wieviel Offenheit verträgt unsere Gesellschaft? Welche Tabus machen Sinn? Welche Geheimnisse sind "schlecht", weil sie schwere Last - nicht nur für Kinder, doch besonders für diese - bedeuten? Was hätte manch eine/r lieber gar nicht erst erfahren, hätte man es vorher gewusst? Und welche "guten" Geheimnisse bleiben jetzt noch über, und was macht sie so wertvoll? Vielleicht auch ein Abend an dem so manches Geheimnis gelüftet werden wird....Denn, "Geheim, geheimer, am gruseligsten": Geheimnisse, so spannend schön sie manches Mal sein können, so belastend werden sie mitunter. Dies gilt nicht nur für den Geheimnisträger, sondern auch für die Person, der etwas vorenthalten wird. Im Elternkurs wird den TeilnehmerInnen am Thema der Selbstkenntnis deutlich gemacht, wie wichtig es für heranwachsende Menschen ist, am Vorbild der Erwachsenen, Transparenz und Offenheit zu erfahren. Zudem haben Kinder sehr feine Antennen für unausgesprochenes und doch spürbares. Leider unterliegen viele Eltern oft dem Missverständnis, ihre Kinder vor Wahrheiten schützen zu müssen, statt diese alters- bzw. entwicklungsgerecht zu vermitteln. Anhand der Rückmeldungen ihrer Schützlinge dann evtl. korrigierend, vielleicht auch „abfedernd“ wirksam zu sein, bedeutet natürlich intensivere „Beziehungsarbeit“, doch mit Sicherheit auch fruchtbringendere -  Das Motto: "Versteck Dich nicht zu gut, am Ende musst Du Dich ja selbst wiederfinden!" bezieht sich hingegen auf den und/oder die,  die meinen mit Geheimnissen „einfacher zu fahren“. Das ist meist mehr als trügerisch vor allem für den, der sie trägt! Und wichtig:  …auch Kinder tragen mitunter Geheimnisse…Dann vor allem, wenn sie die ablehnende Haltung/Reaktion ihrer Eltern -  eine bestimmte Situation oder Begebenheit betreffend - kennen, doch in dieser mehr Vor- als Nachteile (für sich) sehen. Naturgemäss spielen hier das Erleben von Macht und Ohnmacht („ohne Macht“), sowie eine gewisse Scheu davor, Konflikten zu begegnen,  eine entscheidende Rolle - Vorrangiges Ziel ist es somit, die Selbstbestimmtheit und Verantwortung eines jeden Einzelnen zu erkennen und Kinder darin zu unterstützen, ihren eigenen Anteil „lasten zu können“.

Themen-Workshop-Zyklus zu ausgesuchten Mottos von Starke Eltern-Starke Kinder®
Lügen, Tricksen, Täuschen oder wie das Motto: "Liebe, Anerkennung und Vertrauen sind der Nährboden für  gutes Aufwachsen fruchten" (23.11.2015) 
"Wenn Lügen Haare wären, wir wären rau wie Bären und hätten keine Glatzen" so hat es Wilhelm Busch formuliert -  Hand auf's Herz: welche Eltern können von sich sagen, sie hätten noch nicht gelogen?...spätestens bei der sogenannten "Notlüge" wissen die meisten, um was es geht. Doch, was genau sind "ihre" Kriterien und wie viel ist "ihr" zuzumuten, so dass gesellschaftliches Miteinander zuverlässig und vertrauensvoll möglich ist? Kinder spiegeln und sind mitunter die besten Lehrmeister. Auf dem Weg sie zu sich selbstvertrauenden, couragierten Persönlichkeiten zu begleiten, geraten spätestens bei diesem Thema viele Erwachsene an ihre Grenzen, besonders in   einer Gesellschaft lebend, die mitunter "hart ins Gericht" geht, wenn nicht alles "im Gleichschritt" voran geht... Ob das Motto, Kindern immer wieder Anerkennung zu geben, ihnen Liebe zu zeigen und ihm/ihr Vertrauen zu schenken auch einen Einfluss auf den so wichtigen Wert der Ehrlichkeit hat?

Themen-Workshop-Zyklus zu ausgesuchten Mottos von Starke Eltern - Starke Kinder®“ "Sprache schafft Wirklichkeit" (27.10.2015 )
Worte können wie Stachel wirken und somit Entwicklung hemmen. Worte können gleichsam beflügeln und wie Balsam auf der Seele wirken: sie fördern Entwicklung! Sprache ist zweifelsohne ein kostbares Gut. Zu sagen, was man meint und zu meinen, was man sagt, ist eine hochsensible Angelegenheit. Oft bringt erst das, was wir uns selbst sagen hören, Klärung unserer – von innen wahrgenommenen - Regungen. Und, die Rückmeldung des Gegenübers verfeinert dies. So können wir Stück für Stück herauskristallisieren und sortieren: "Äusseres" mit gefühlten Stimmungen in Einklang bringen. Ein Paradebeispiel! Doch, Kommunikation unterliegt immer wieder hohen Störeinflüssen: Missverständnisse, durch z.B. „mal eben so dahin Gesagtes“, können mitunter tiefe Wunden setzen…  M.B. Rosenberg (Gewaltfreie Kommunikation) sowie F. Schulz von Thun (Miteinander Reden/Störungen und Klärungen) bieten den theoretischen Rahmen des Workshop-Abends, bei dem es sicher wieder ein buntes Angebot von zündstoffbringenden „Familien-Kommunikationsfallstricken“ geben wird: Spannend!   

Themen-Workshop-Zyklus zu ausgesuchten Mottos von Starke Eltern - Starke Kinder® "Vorbild dringt tiefer als Worte" (21.09.2015) 
„Das hast Du vorbildlich gemacht!“... Diese Aussage trifft im Grunde weniger was das Motto meint, denn sie impliziert, dass mit Vorbild alle positiven und progressiven Eigenschaften bzw. Verhaltensweisen gemeint sind. Schön wär’s! Doch, es gibt auch weniger „gute“ Vorbilder und wenig nachahmenswertes Verhalten. Eltern, die den Kurs „Starke Eltern- Starke Kinder®“ besucht haben, wissen aus der „Pyramide der Einflussnahme“, dass das, was Kinder nachhaltig prägt, in erster Linie das ist, was „ohne Worte“ vermittelt wird. Nämlich der Umgang der Eltern mit anderen/mit sich selber: kurzum: das, was beobachtbar ist! Und: bevor „das gesprochene Wort“, an die Kinder gerichtet, Wirkung erzielt, steht die Beziehung zueinander: Die Bereitschaft der Eltern, ihr Kind zu verstehen, sich zu kümmern. „Gute Vorbilder“ leben ihre Werte und das, was sie überzeugend als „richtig“ empfinden! Der Maßstab der gepredigt wird, erhält somit für den Nachwuchs tragendes und "übernehmbares" Fundament. Doch keine Frage: es ist ein immer wieder herausforderndes Unterfangen und somit wichtig, sich auseinanderzusetzen, Schwierigkeiten zu beleuchten -

"Das seh' ich anders" am 29. Juni 2015 
Verschiedener Meinung zu sein, ist etwas, was uns generell im Zusammenleben mit anderen Menschen immer wieder neu bewegt. So kommt es sicher nicht von ungefähr, dass auch Andreas Bourani in seinem Lied "Auf anderen Wegen" u.a. singt: "Du willst gehen, ich lieber springen. Wenn du redest, will ich singen. Du schlägst Wurzeln, ich muss fliegen. Wir haben die Stille um uns totgeschwiegen. Wo ist die Liebe geblieben? Ich fühl mich jung und du dich alt, so fallen wir um, uns fehlt der Halt. Wir müssen uns bewegen. Ich bin dafür, du dagegen. Wir gehen auf anderen Wegen. (...)" "Das seh' ich anders!" - Kinder so begleiten, dass es für beide Seiten stimmt - Was also als Eltern tun, wenn die Ansichten der Kinder einem „gegen den Strich“ gehen. Wie viel dagegen halten, es überhaupt auf eine Diskussion ankommen lassen? Oder lieber das Gegenüber abblitzen lassen und eigenes im Sinne der elterlichen „Führungsverantwortung durchziehen“... Die Liebe unseren Kindern gegenüber (und auch umgekehrt) bleibt bestehen, auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, dessen bin ich mir sicher! Doch es ist eine spannende Herausforderung, die viel mit eigenen Werten zu tun hat und auch, sich im wahren Austausch miteinander zu befinden, um auf einem gemeinsamen Weg zu bleiben!

 "Die Bedeutung von Medienwelten der Gegenwart" mit Gastreferentin A. Schlobinski-Duscher am 20. Mai 2015, Klinik-West
Die Veranstaltung zeigt u.a. auf, was unter "Mediensucht" zu verstehen ist (auch welche Diagnosekriterien einer vorgeschlagenen DSM-5 Klassifizierung zugrunde liegen würden); Sucht, Genuss und Rausch werden, bzgl. des sich zeigenden Symptombildes, voneinander abgegrenzt. In einem Kurzfilm von W. Bergmann wird deutlich, wie sich die Erwachsenengeneration und das heutige Kind-und Jugendalter bzgl. der Medienwelt unterscheiden: welche neuen Herausforderungen sich beide Generationen "im Medienzeitalter" "zu stellen haben". Gleichzeitig richtet sich der Focus des Abends auf den Kompetenz- bzw. Entwicklungsgewinn, der sich unumstritten durch den Gebrauch von Computern, (Computerspielen), Smartphone und Co ergibt.

"Das pack ich (auch) noch...!" Frauenpower heute Termin am 23. April 2015
Wie steht es mit der Power (im Sinne von Energie) der Frauen heute? Ist das (alles) noch zu schaffen: Familie, Kinder, Partnerschaft, Haushalt, gesellschaftliches Umfeld, berufliche "Ambitionen"...? Ich habe 2010 eine ähnliche Veranstaltung zu diesem Thema gemacht und mir Stichwortaussagen notiert wie: "Zerreissprobe", "Halte still", "Mami muss noch kurz", "Power ohne Ende", "gefühlsmässige Achterbahn, alles richtig  machen zu wollen" und auch: "Dem Urinstinkt als Frau folgen und die Erfahrung machen wollen", "Weiblichkeit, Verantwortung, Fürsorge, Loslassen können" sowie den schönen Spruch aus Russland: "Wenn die Familie zusammen ist, ist die Seele daheim!" Ob sich was "fünf Jahre danach" geändert hat? Ich bin gespannt : )

Sexualerziehung bei Kindern und Jugendlichen Termin am 28.01.2015
Sexualität ist im Grunde etwas, derer es nicht vieler Worte bedarf. In der Begleitung mit Kindern ist es darum immer wieder eine Herausforderung, die natürlichen Schamgrenzen zu wahren und gleichzeitig die Heranwachsenden hinsichtlich eines gesunden Körperbewusstseins zu stärken. Wie das möglich sein kann? Darüber wollen wir in überschaubarer Gruppengröße sprechen und auftauchende Unsicherheiten anhand der individuellen Thematiken erörtern.

Die moderne Familie und das Hamsterrad Termin am 13.11.2014
Das "Hamsterrad" es dreht sich und mit ihm die moderne Familie…Diese Tatsache hat durchaus, sowohl für die betroffenen Kinder als auch deren Eltern, Vorteile: die Fäden in der Hand zu halten, sich im vertrauten, gewohnten Rahmen zu bewegen, bietet vielen in der heutigen Zeit einen willkommenen Schutzraum. Was aber, wenn der tragende Boden droht - durch "das Zerfallen" von Wertrichtlinien - verloren zu gehen, notwendige Korrekturen durch mangelnden, zwischenmenschlich-empathischen Austausch im Miteinander nicht oder kaum noch stattfinden? Sicherlich durchaus ein Thema das nicht nur das Familiensystem als solches betrifft, sondern ein fundamental gesellschaftliches Problem mit einschliesst!

"Mama! Papa! Ihr seid so peinlich!" ... mehr zum Thema Scham... Themenabend am 6. Oktober 2014
Inhaltlich soll es zum einen darum gehen, wie auf derartige Äusserungen von Kindern reagieren: einfach übergehen? Erst recht weiter machen? Oder aufmerksam werden auf das, was hinter der Aussage stehen könnte, welche Botschaft vermittelt wird und wie bzgl. des Beziehungsaspektes damit umzugehen wäre? Natürlich umfasst die angekündigte Veranstaltung auch den „umgekehrten Fall“: Kinder, die weniger rühmliches Verhalten oder anderes zeigen…Und auch, wenn diese selbständiger werden und ihnen (den Kindern) mehr und mehr Eigenverantwortung zugesprochen wird: durch die „Mit-Betroffenheit“, aufgrund der bestehenden Bindung zu ihrem Nachwuchs, werden bei Eltern oft unangenehme Gefühle - durch das sich Zeigende hervorgerufen! Und jetzt? Was machen: wie reagieren, agieren?

"Warum der Hamster das Rad braucht und Familien davon lassen sollten" Themenabend am 17. Juli 2014
Sich im Hamsterrad zu befinden, diesen Zustand kennen sicher viele: immer schneller, stereotypengleich, das Ziel nicht mehr so recht vor Augen - anhalten jedoch geht kaum noch. Michael Winterhoff spricht in diesem Zusammenhang von einem „gesellschaftlichen Krisensymptom“: Stabilität und Sicherheit gehen verloren, gemeinschaftliches Erleben ist auf dem Rückzug. Was zunehmend fehlt, ist die Anerkennung des Einzelnen. Die Komplexität des heutigen Informationszeitalters stürzt ungeprüft und unsortiert auf den Menschen. Trotz eines Freiheitsgewinns als solches, nimmt das Gefühl "getrieben zu werden" durch erhöhte Unüberschaubarkeit und einer Vielzahl von Meinungen zu. Schlussendlich leben wir durch die digitale Revolution, so Winterhoff, in einem ständigen Katastrophenmodus… (M. Winterhoff: Lasst die Kinder wieder Kinder sein. Oder: die Rückkehr zur Intuition). Ist es tatsächlich der „Katastrophenmodus“ durch die Flut von erschreckenden Bildern, Nachrichten, die heute über uns einbrechen oder nicht vielmehr der Verlust an Werten, „Haltungen“ und Überzeugungen in einer, zugegeben, immer mehr unter Stress leidenden Gesellschaft, die - trotz vielfältiger technischer Unterstützung - nicht wirklich entlastet worden ist?

"Leben mit Kindern in einer Konsumgesellschaft" Themenabend am 9.4. (KLMK) und 15.5. 2014
Die westliche Welt ist bedeutend geprägt vom „Konsumgedanken“… Dahinter verbirgt sich nicht nur eine Kosten-Nutzen-Rechnung, sondern auch das schlichte Bedürfnis nach Angesehenheit, Wahrgenommen werden und vor allem auch: Mithalten können. Eltern stehen schon früh vor der Herausforderung, wie sie ihrem Kind das Leben in einer „Wohlstandsgesellschaft“ vermitteln wollen/sollen - Dabei geht es nicht nur um den Umgang mit Massenproduktionsware, Wegwerfprodukten, Werbung und Markenartikeln…, sondern auch: was, wieviel und aufgrund welcher Bedürfnisse sie den Wünschen ihres Nachwuchses gerecht werden wollen bzw. können.

"Scham, eine Emotion, über die ungern gesprochen wird" Themenabend am 27. und 31.3.2014
Bedürfnisse und die einhergehenden Gefühle wahrzunehmen, sie entsprechend auszudrücken und somit konstruktive Entwicklung zu ermöglichen, ist zentrales Anliegen des Eltternkurses "Starke Eltern – Starke Kinder". Der Themenabend möchte auf eine, dem Menschen eigen und universelle Emotion aufmerksam machen: Das Gefühl von Scham. Welche wichtige Funktion besitzt dieser machtvolle und oft schmerzhafte Affekt, der sich häufig hinter anderen Gefühlsäusserungen versteckt? Und, welche verheerenden Folgen können unter Umständen durch die Abwehr dieser Emotion auftreten? Da Studien belegen, dass bereits Neugeborene dieses Gefühl wahrnehmen, bietet der Abend Eltern mit Kindern jeglichen Alters ein wichtiges Grundlagenwissen, um erzieherisch bestmöglich und unterstützend begleiten zu können…

"Aggression und wofür sie gut ist" Themenabend am 19. und 27.11. 2013 im KLMK 
Aggression, so J. Juul, dient als "Vehikel, um wichtige Botschaften zu transportieren". Emotionale Eindrücke, wie Stress, Wut, Trauer oder auch Neid stehen öfter hinter dieser - meist sehr energiegeladenen - Reaktion, die Eltern oft hilflos macht. Die angekündigte Veranstaltung soll interessierten Eltern Gelegenheit bieten, sich über dieses Thema auszutauschen und dabei auch die auftauchenden, eigenen Gefühle/Bedürfnisse zu reflektieren.


 "Moderne Medien" Themenabend am 25.11.2013
Man könnte fast meinen, der "Fernsehkonsum als solches" sei im Vergleich zu dem, was uns die Medien heutzutage alles (!) bieten, ein weniger brisantes Thema. Die angekündigte Veranstaltung soll Eltern Gelegenheit bieten, sich über Sinn und Unsinn der medialen Welt (TV, Computer, Smartphone, Spielkonsolen und und und...) Gedanken zu machen, bzw. sich über den generellen Medienkonsum ihrer Kinder auszutauschen. Das Ziel ist es, individuelle Wertmaßstäbe herauszuarbeiten, um entsprechend erzieherisch Grenzen zu setzen oder eben auch nicht...

"Geschwisterbeziehungen" Themenabend am 02.10. und 4.10.2012; 02.10. und 22.10.2013 und am 05.02.2015 im KLMK
Fragen zum Thema: Wie sollen sich Eltern bei Streitigkeiten unter Geschwistern verhalten? Soll auf Konkurrenzsituationen eingegangen werden? Wie können Eltern ihre Kinder so unterstützen, dass sie lernen, konstruktiv miteinander umzugehen? Können Eltern überhaupt allen Kindern gleichermassen gerecht werden? Wie mit Nähe und Distanz der Kinder untereinander umgehen: einfach lassen oder aktiv werden?

"Selbstwert und Wirksamkeit" Themenabend am 24. und 30.9.2013
Ausgehend von der These, dass kindliches Handeln, welches eine entsprechende Wirkung erzielt, dessen Selbstbewusstsein steigert und umgekehrt: Menschen, die um ihren ganz persönlichen Wert wissen, wirkungsvoller Agieren können, hat die Veranstaltung zum Ziel, elterliche Handlungskompetenzen zu stärken, um ihre Kinder hierin entsprechend fördern zu können. Weiterführende Fragen sind u.a.: Um welche Handlungskompetenzen geht es im Besonderen? Woran können Eltern erkennen, dass sie ein "selbstbewusstes Kind haben"? Welche weitere Faktoren wirken aus diese Konzepte? 

Beziehungskrisen unter Kindern/Triezen, Piesacken, Ausgrenzen bis hin zum Mobben Themenabend am 9. und 17. Juli 2013 im KLMK
Fragen wie: Wo fängt es an? Wann hört es auf? Wie damit umgehen und wann sich als Eltern einmischen, werden u.a. Inhalte des Abends sein...

Altersgerechte Medien Themenabend am 06.06.und 11.06.2013 im KLMK
„Den richtigen Umgang mit Medien lernt man schon früh – genauso aber auch den falschen.“ (Roman Herzog) Fernsehen, Spielkonsolen, Computer, Internetwelten, später oder früher dann auch Handys, Smartphones und Co gehören in unsere heutige Zeit. Die Technik entwickelt sich so rasant, dass selbst Erwachsene Mühe haben, einigermassen up-to-date zu sein bzw. zu bleiben. Kinder wachsen und entwickeln sich mit und in dieser von Medien geprägten Gesellschaft. Der angekündigte Themenabend soll sowohl die Vor- als auch die Nachteile der beschriebenen Medienwelt beleuchten und ganz im Sinne von Herzogs Aussage, Eltern darin unterstützen, wie sie ihre Kinder sinnvoll und kompetent in der bunten Medienlandschaft begleiten können.

Augen-Blick und Achtsamkeit Themenabend am 16. Mai 2013/20 Uhr. 
Eine wichtige Frage, die sich nicht erst nach der gerade veröffentlichten "Glücksstudie" stellt, ist, wie Eltern die Gratwanderung zwischen der Rastlosigkeit der gegenwärtigen Zeit in Einklang mit eigenen Werten so "hinbekommen", dass sich das kindliche Selbstbewusstsein im gegenseitigen Miteinander gesund entwicklen kann. Der Abend ist somit eine Auffrischung des Elternkurses in vielerlei Richtung, obwohl er schlussendlich nur einer Spur folgt :- ) 

Sinnvolle Regeln und Konsequenzen Themenabend am 16.4.2013 im KLMK

Selbstbehauptungstraining für Kinder Themenabendangebot mit Tom Colberg am 26. Februar 2013
Schon vor der Pubertät erleben Kinder untereinander Belastungen und Herausforderungen im Umgang miteinander. Gemeint sind speziell körperbezogene Ausdrucksweisen und ihre psychische Verarbeitung. Wie kann respektvoller Umgang miteinander aussehen? Wie sich im Bedarfsfall wehren? Wie Gefahrensituationen erkennen? Wie mit eigenen Grenzen (Grenzsetzung überhaupt!) umgehen? Wie Toleranz und Achtung integrieren? Wie Wünsche äußern? Und bei allem das Selbstwertgefühl fördern… Tom Colberg, ist Sozialpädagoge, Mediator & Paarberater und hat sich besonders auf Sexualpädagogik und Selbstbehauptungsseminare bei (v.a. pubertierenden) Jungen spezialisiert. Der angekündigte Themenabend soll ganz wichtig (!): sowohl Eltern mit Jungen als auch mit Mädchen erreichen. Neben der Erläuterung von Kursinhalten, geht es v.a. um die Frage, was Eltern konkret tun können, um ihre Kinder bzgl. gewaltfreier Konfliktlösungen angemessen begleiten zu können! Wichtig: Dieses Angebot ist nicht (!) an den Besuch des Elternkurses gekoppelt, steht also "allen" interessierten Eltern offen! 

Themenabende in 2012 (2. Hälfte):

Geschwister: Nähe und Distanz
Während des Besuches von Starke Eltern – Starke Kinder® sind die geschwisterlichen Beziehungen immer wieder Thema. Ein zentraler Punkt ist sicher, dass das miteinander Auskommen, der Vergleich untereinander und das verschiedene Verhältnis zu den Eltern häufig für (starkes) Konfliktpotenzial sorgt. Da der Umgang mit Kindern und wie Eltern auf - sich verschieden zeigende - Probleme reagieren, immer auch von der erlebten (eigenen) Geschwisterposition aus der Herkunftsfamilie geprägt ist, ist der Abend durchaus auch für Eltern mit einem Kind gedacht.

Eltern sein – Paar bleiben
Elternschaft ist ein beglückendes Ereignis, eine wunderbare Aufgabe mit spannenden Herausforderungen! Was „aber“ wird aus dem Paar, das sich vielleicht schon längst vor der Geburt des ersten Kindes gefunden hat? Welche Konflikte tauchen ganz neu auf? Auch hier kann sich der Blick zurück lohnen: Wie sind die eigenen Eltern mit dieser Auf-Gabe umgegangen? Lösungsorientiert und zukunftsweisend werden wir an diesem Abend vorrangig nach Möglichkeiten Ausschau halten, das Paar-Sein bzw. die Partnerschaft zu pflegen!

Die Geschichte von dem Esel oder der Umgang mit dem Druck von außen
„Sprache schafft Wirklichkeit“ so lautet das Motto einer Kurseinheit. Das, was Erziehende von außen empfangen, die Botschaften, die Eltern von anderen/eigenen Eltern, Nachbarn, Lehrern, Bekannten, Freunden zu hören bekommen, wirken! Manchmal schwächer, manchmal stärker, manchmal festigend, manchmal ver-unsichernd…Den eigenen Weg zu finden bzw. weiter zu folgen, wird manches Mal durch (ungebetene) Kommentare von anderen erschwert. Der Abend hat u.a. zum Ziel, das z.T. „drückende Außen“ kreativ und konstruktiv in den Erziehungsalltag einzubauen.

Eigene Eltern/Schwiegereltern
Aus Kindern werden Erwachsene, die eigene Lebensmuster entwerfen, ihre Unabhängigkeit lieben, ihrem Beruf nachgehen und: Familien gründen! Mit der Geburt von eigenen Kindern fühlen sich viele Eltern plötzlich wieder zurückgeworfen in „alte Zeiten“: Neben sicherenden und entlastenden Momenten die Grosseltern geben, spüren Eltern wieder alte Be-Vormundungen. Besonders schwierig wird es meist dann, wenn es die Eltern des Partners/der Partnerin sind, die fremde Töne anklingen lassen, denen man ablehnend gegenüber steht. Und nun? Was machen? Wie die Erfahrung gezeigt hat, werden wir an diesem Abend sicher wieder auf spannende Entdeckungsreise gehen.

Ist nach dem Elternkurs vor dem Elternkurs?
Der Elternkurs "Starke Eltern – Starke Kinder" bietet viel Handwerkszeug, was den Umgang mit konfliktbeladenen, spannungsreichen Familiensituationen anbetrifft. Oft stellt sich schon nach wenigen Stunden Kursbesuch eine merkliche Entspannung bei den KursteilnehmerInnen ein. Eltern sind schnell in der Lage, Lösungen zu finden, so dass das gesamte Familiensystem davon profitiert.
Doch Muster und lang verinnerlichte Verhaltensweisen sind mitunter stark, manchmal so stark, dass das im Kurs erlernte Wissen in den Hintergrund gedrängt wird.
Wir wollen darüber sprechen und schauen, was vom Inhalt des Kurses geblieben ist? Was fällt immer mal wieder schwer? Wann gibt es „Rück-Fälle“ und wie kommen sie zustande? Neben den individuellen Erfahrungen der TeilnehmerInnen, werden in dieser Kurssequenz auch Inputs aus benachbarten Konzepten (z. B. Gordon, Rosenberg, Schneewind) mit einfliessen.